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Aktienmarkt

#1 von Jörg , 17.08.2007 16:09

Hallo Börsianer und Freizeitbroker,

ich eröffne mal dieses Thema damit wir uns von Zeit zu Zeit über die Lage am Aktienmarkt unterhalten können und so vielleicht ein paar mehr Informationen für jeden Einzelnen dabei herauskommen.

Aktuell
Ich wollt gern mal eure Meinung zum aktuellen Börsengeschehen wissen. Also Hypothekenkrise in den USA, Geldspritzen der Notenbanken usw. Wie real ist die Gefahr eines langanhaltenden Crash oder zählt das zur überfälligen Korrektur der Märkte?

Freue mich auf Gleichgesinnte


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RE: Aktienmarkt

#2 von Karuscha , 17.08.2007 16:38

Ich habe mit Aktien und Co. zwar noch nicht so lange was zu tun, aber auch ich als Anfänger werde mal meinen Senf dazugeben:

Ich denke, ein mehr oder weniger großer "Crash" war abzusehen. Die Kurse haben sich in den letzten Jahre eigentlich kontinuierlich gut entwickelt - da musste doch irgendwann mal wieder was kommen.

Ob die aktuelle Krise allerdings länger anhalten wird - ich habe keine Ahnung. Aber ich bin gespannt, wie sich das so alles entwickeln wird.

Auch im Hinblick auf die Abschlagsteuer, die zum 01.01.2009 in Kraft treten wird bin ich über die Entwicklung gespannt ...

LG Katrin


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RE: Aktienmarkt

#3 von Fulc , 19.08.2007 18:31

mir ist das eigentlich egal - ich finde eh, dass dieser ganze Markt ne einzige Lüge ist. Die einzigen die daran verdienen sind die banken. wenn man das nötige Geld hat ist das sowas von einfach manipulierbar - also er verdient daran? - Richtig!!! das ist meine Meinung dazu


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RE: Aktienmarkt

#4 von Karli ( Gast ) , 20.08.2007 08:01

Ich kann mich Fulc nur anschließen, irgendwie ist das alles ein Riesenschwindel.
Geld nur mit Geld verdienen , das heißt ohne echte Wertschöpfung, das muß
irgendwann schiefgehen.

Karli

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RE: Aktienmarkt

#5 von damatze , 22.08.2007 07:01

also ich weiß, dass man wenn man steuerlich nicht belangt werden will die papiere über ein jahr behalten sollte.
dies hängt mit dem steuerfreibetrag zusammen, welcher für eine unverheiratete person so um die 800 eu liegt. ist deine zinsschöpfung davon jedoch noch entfernt dürfte das keine probleme geben. im schlimmsten fall ist das dann steuerhinterziehung. also wenn du jetzt beispielsweise 2000 eu im jahr raus bekommst und das nich in deiner steuererklärung aufführst..... damatze

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RE: Aktienmarkt

#6 von Andy , 07.09.2007 19:10

Einen wunderschönen Guten Abend,

als erstes möchte ich mal der These widersprechen, wonach Aktiengeschäfte ohne Wertschöpfung ablaufen. Die Wertschöpfung liegt darin Unternehmen auszusuchen, deren Kurs in der nächsten Zeit steigen wird.

Menschen oder Firmen die Aktien kaufen beteiligen sich mit ihrem Kapital an diesem Unternehmen. Sie werden also zu Miteigentümern. Daraus Laeiten sich Rechte und Pflichten ab. Ein Recht ist, am Gewinn des Untwernehmens beteiligt zu werden. Sei es durch Dividenden oder Kursteigerungen. ABER (und das vergessen die meisten Aktionäre) übernimmt man damit auf eine Mitverantwortung meistens gegenüber den im Unternehmen beschäftigten Menschen.

Ich lege einen Großteil meiner Ersparnisse in Aktien an. Einfach aus dem Grund, weil der Ertrag viel höher ausfällt als beim Sparbuch. Man muss natürlich sehr genau darüber nachdenken in welches Unternehmen man investiert oder welchen Fond man kauft.

Ich habe damit 2001 angefangen und bin sehr gut damit gefahren.


Viele Grüße
André

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RE: Aktienmarkt

#7 von Jörg , 11.09.2007 19:32

Hallo Andy,

danke für deinen Beitrag. Ja der Aktienmarkt ist ein Markt mit eigenen Spielregeln, daß sollte jedem hier klar sein. Ich wollte aber eigentlich keine Sinnhaftigkeitsdiskussion (wie das einige hier aufgenommen haben) anfangen, sondern hab ganz real eine Frage gestellt:

Zitat von Moderator
Ich wollt gern mal eure Meinung zum aktuellen Börsengeschehen wissen. Also Hypothekenkrise in den USA, Geldspritzen der Notenbanken usw. Wie real ist die Gefahr eines langanhaltenden Crash oder zählt das zur überfälligen Korrektur der Märkte?
Freue mich auf Gleichgesinnte


Wie stehts nun mit eurer Meinung zur aktuellen Börsenlage?


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RE: Aktienmarkt

#8 von Karli ( Gast ) , 12.09.2007 17:49

Schlaue Leute werfen den Deutschen ja neuerdings vor , ihr Geld nicht
riskant genug anzulegen und somit auf - eventuelle - Erträge zu verzichten.
Sie hatten auch gleich Zahlen dazu , wieviel Millionen die konventionellen
Sparer verschenken .
Ich bin der Meinung , mein eigenes , weniges , was ich anlegen kann , MUSS
sicher sein . Wer natürlich nur mit fremder Leute Geld arbeitet
( Sachsen-LB z.B.), dem fällt es vielleicht leichter , zu zocken .
Verluste jucken ja nicht in dem Fall , springen ja andere für ein .
Wenn man profitabel mit Aktien hantieren will , muss man so skrupellos sein
und ausschließlich in Rüstungsfirmen anlegen .

Karli

Karli

RE: Aktienmarkt

#9 von Jörg , 14.09.2007 12:08

Zitat von Karli
Wenn man profitabel mit Aktien hantieren will , muss man so skrupellos sein
und ausschließlich in Rüstungsfirmen anlegen .
Karli


Leider nicht richtig. Eine Rüstungsfirma die keine innovativen Produkte hat, keine gute Geschäftspolitik betreibt, keine Kontakte zu Regierungen hat und seit Jahren mehr Ausgaben als Einnahmen (Verlust), mit dieser Aktie wirds du auch nicht glücklich werden. Ganz so einfach ist dieser Markt nun auch nicht. Und dann kommt noch dazu, daß jeder einzelne Anleger vom Tun und Sein seiner Aktienfirma überzeugt sein muss und das am besten auf Jahre im vorraus. Insofern hast du an einer Stelle Recht: Mann muss auch moralisch mit seiner Investition im Reinen sein. Ich weiß nicht wie viele profitable Branchen im Branchenbuch stehen, aber es gibt sicher noch mehr als R wie Rüstung.


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