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aus DDR-Zeiten

RE: Wie war der Winterdienst zu DDR-Zeiten?

 von Björn , 28.01.2010 14:17

Klar gab es auch zu DDR-Zeiten wie überall nach größeren Schneefällen oder Schneeregen erst mal Probleme auf den Straßen, hauptsächlich frühmorgens auf den nachrangigen Straßen. Die Fernverkehrsstraßen und andere wichtige Verbindungen wurden aber meistens rund um die Uhr geräumt. Der Vorteil war damals, daß ohne große Bürokratie die Agrarbetriebe (egal ob VEG, LPG, GPG) und andere Betriebe mit ihren LKW´s oder Traktoren mit die Straßen geräumt und meistens auch gestreut haben (oft Splitt oder Sand).
Im Harz waren auch bei Bedarf Schneefräsen im Einsatz, allerdings weiß ich nicht, von wem die hergestellt wurden oder zu welchem Stützpunkt sie gehörten. Ich kann mich noch aus den ´80ern an einen Tatra sowie LIAZ mit Schneefräse erinnern.

Heutzutage melden jetzt immer mehr Städte, Gemeinden und Autobahn-Meistereien quer durch Deutschland leere Salzlager und damit ein Ende des Steudienstes! Es wird dort nur noch geräumt und auf Autobahnen nur 1-2 Spuren gesalzen!
Warum mußte aber vorher so übertrieben gesalzen werden, nur damit die Straßen mit über 100 km/h (Autobahnen sogar mit deutlich mehr) problemlos befahrbar waren

Björn
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